Mobile Dienste

Das Sozialministerium definiert den Begriff „Mobile Dienste“ in seinem Bericht „Betreuungs- und Pflegeangebote in Österreich – Darstellung der Pläne der Bundesländer bis 2020″ auf Seite 8 wie folgt:

„Unter mobilen Diensten wird in allen Bundesländern das Angebot der mobilen Betreuung und Pflege von zu Hause lebenden Personen verstanden und die Berufsgruppen diplomiertes Gesundheits- und Krankenpflegepersonal, Pflegehelfer/innen, Fachsozialbetreuung und Heimhilfen subsumiert. Nahezu in allen Bundesländern werden diese Dienste (regional oder flächendeckend) bei Bedarf auch an Sonn- und Feiertagen angeboten, allerdings ist eine getrennte Ausweisung dieser Sonn- und Feiertagsdienste nicht in allen Bundesländer möglich und daher österreichweit nicht darstellbar.

Die Daten werden in Form von Einsatzstunden dargestellt, welche die tatsächliche Zeit beim Klienten umfassen, in einem Bundesland ist darin ein Anteil der Wegzeit mit eingerechnet.“

Was machen mobile Dienste?

  • Essenszustellung (Essen auf Räder)
  • Fahrtendienste
  • Hauskrankenpflege
  • Rufhilfe
  • mobile therapeutische Dienste (z.B. Physio- und Ergotherapie)
  • mobile Betreuung (Körperhygiene, Mobilisation, Essenszubereitung, allg. Haushaltstätigkeiten)
  • Reinigungsdienste
  • Reparaturdienste
  • Wäschepflegedienste

Die Kosten der mobilen Betreuung sind einkommensabhängig und sozial gestaffelt. Unterschiedliche Organisationen aber auch private Firmen bieten mobile Dienste an.

 

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